++ Weissmann ++ Fürst ++ Fellert ++ Eisenhardt ++ Berlowitz ++ Rau ++ Rosenbaum ++ Perlinski ++ Angerthal ++ Guttstadt ++ Loewenstein ++ Marx ++ Stein ++ Herzberg ++  Boschwitz ++ Kaiser ++ Schwarz ++ Alexander ++ Bork ++ Dr. Salomonski ++ Struck ++ Löschgold ++ Eisenhardt ++ Binger ++ Ephraim ++ Broh ++ Czerninski ++ Sternberg ++ Kahne ++ Giballe ++ Mamroth ++ Luft ++ Raphael ++ Neumark ++ Grün ++ Maybaum ++ Friedländer ++ Berkmann ++ Segall ++ Kahnemann ++ Meyer ++ Lewin ++ Miedzwinski ++ Naftaniel ++ Schiff ++ Neumann ++ Brodsky ++

Im Gedenkbuch - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 - 1945 - www.bundesarchiv.de/gedenkbuch - gibt es 93 Einträge mit der Suchangabe „Wohnort“ Frankfurt (Oder) und 179 Einträge mit der Sucheingabe „Geburtsort“ Frankfurt (Oder).

Im Jahre 1864 lebten 808 jüdische Mitbürger in Frankfurt (Oder).
Dies entsprach einem Anteil an der Bevölkerung von 2,20 % bei insgesamt 36.727 Einwohnern.

Die am 16.07.1933 durchgeführte Volkszählung auf dem Gebiet des
Deutschen Reiches ergab eine Gesamtbevölkerung von 65,2 Millionen Menschen.
Die Zahl der Juden belief sich auf 499.682.
Dies entsprach einem Anteil an der Bevölkerung von 0,77 %.
Diese Zahl - bezogen auf das Gebiet des Deutschen Reiches - verringerte sich
seit 1910 kontinuierlich.

1933 lebten 568 jüdische Mitbürger in Frankfurt (Oder).
Dies entsprach einem Anteil an der Bevölkerung von 0,75 % bei
insgesamt 75.733 Einwohnern.




Nissel Weissmann

 Nissel Weissmann in den `30 Jahren

Kennkarte von Ursula Vater, Enkelin von   Nissel Weißmann




Rosa und Ludwig Fürst




Albert Fellert

 Albert Fellert 1910

Geschwister Fellert 1931, ein Foto zum 70.Geburtstag ihrer Mutter:

oben (l.n.r) : Albert, Cecilie, Siegfried

unten (l.n.r) : Werner, Kurt

 Albert Fellert nach der Entlassung aus einer Besserungshaft im Jahre 1939

 Albert Fellert - ca. 1939 -


Rechercheergebnis 2006

Dina und Martin Eisenhardt




Kurt, Elsa, Rita und Lothar Fellert

Geschwister Fellert 1931, ein Foto zum 70.Geburtstag ihrer Mutter:
oben (r.n.l) : Siegfried, Cecilie, Albert
unten (r.n.l) : Werner, Kurt



Elsa Fellert 1930



Rita Fellert (ca. 1937)


Lothar Max Fellert (ca. 1938)











Rechercheergebnis 2007

Margarete, Max, Julius, Eugen Berlowitz und Frieda Rau

Margarete Berlowitz

Max Berlowitz




Erna und Julius Rosenbaum

von links nach rechts: Meinhardt Rosenbaum mit Ehefrau, Erna und Julius Rosenbaum, Martin und Rosi Rosenbaum (Privatfoto von Jan Rosenbaum)


Erna und Julius Rosenbaum vor ihrer Wohnung  in Amsterdam, Rijnstraat 126 III (Privatfoto von Jan Rosenbaum)





Postkarte von Julius und Erna Rosenbaum aus dem KZ Bergen-Belsen (Jan Rosenbaum)











Leonore und Max Perlinski




Rechercheergebnis 2008

Adolph Angerthal





Richard Johann Guttstadt 


Paula Loewenstein 





Hans - Georg Marx , Ella Stein, geb. Wolff ,Betty Herzberg ,Paul Boschwitz
Else Boschwitz, geb. Brauer ,Georg Kaiser ,Margarete Kaiser, geb. Sandberg
und Cäcilie Schwarz, geb. Philipsborn 





















Lina Herzberg





Klara Alexander und Flora Bork 



Rechercheergebnis 2009

Rabbiner Dr. Martin Salomonski


Der Künster Gunter Demnig und der Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke


Der Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke und der Gesandte des Staates Israel Emmanuel Nahshon

und Pate des Stolpersteines für den Rabbiner Dr. Martin Salomonski


Jim Herzog, USA, Enkelsohn vom Rabbiner Dr. Martin Salominski


Angehörige - Enkel und Urenkel - des Rabbiners Dr. Martin Salomonski

aus den USA, Großbritannien, Argentinien und Israel



Sophie Struck 




Sally und Johanna Löschgold




Rosa Eisenhardt



Dora Binger




Leopold Ephraim



Alfred Broh und Doris Broh und Edith und Leo Czerninski

 




Julius Sternberg, Herta Sternberg, Johanna Kahne, geb. Sternberg,

Lydia Giballe, geb. Sternberg, Leo Giballe und Brigitte Giballe





Moses Mamroth



Hedwig Luft



Paul Raphael


von links nach rechts - Enkelkinder von Paul Raphael aus Großbritannien und die Freundin aus Kinderzeiten

der Tochter von Paul Raphael



Dr. Hermann Neumark, Ilse Neumark und Alfred Neumark


Der Künstler Gunter Demnig und seine Helfer - Auszubildende und Ausbildungsmeister des ÜAZ Bauwirtschaft Frankfurt(Oder)

Rechercheergebnis 2010

Rabbiner Dr. Iwan Jacob Grün und Rabbiner Ignaz Maybaum 





Bruno und Marie Friedländer 



Julius Berkmann



Käthe Segall, Margarete und Ruth Kahnemann 


Günter Meyer, Walter Meyer und Frieda Meyer 



Emma Lewin und Esther Lewin




Heinrich Miedzwinski




Ferdinand Miedzwinski, Hedwig Miedzwinski, Arnold Naftaniel, Martha Naftaniel, Herbert Naftaniel, Max Naftaniel, Hilde Schiff und Ruth Neumann
















Der Künstler Gunter Demnig, seine Helfer - Auszubildende und Ausbildungsmeister des ÜAZ Bauwirtschaft Frankfurt(Oder) mit

Zeitzeugin Frau Schröter

Rechercheergebnis 2011

Ada Brodsky

Im September 1938 verließ Ada Neumark - spätere Brodsky - im Alter von 14 Jahren ihre Geburtsstadt Frankfurt (Oder), im Oktober ihr älterer Bruder Alfred und nach der Kristallnacht im November 1938 ihre Eltern Dr. Hermann Neumark und Ilse Neumark, um in Palästina Schutz vor der Judenverfolgung in Deutschland zu finden.

Im Januar 2010 nahm die Projektgruppe Stolpersteine Frankfurt (Oder) Kontakt zu Ada Brodsky auf.

Sie gab ihre Zustimmung für die Verlegung von 3 Stolpersteinen für ihren Bruder und für ihre Eltern.

Die Verlegung von der Stolpersteine und eines Platzhalters erfolgte am 05.07.2010.

Denn es war Ada Brodskys ausdrücklicher Wunsch, dass auch sie einen Stolperstein erhält, wenn sie nicht mehr lebt, damit sie auf diese Weise in ihrer Geburtsstadt Frankfurt (Oder) mit ihren Eltern und ihrem Bruder wiedervereint ist.



Am 12.April 2011 verstarb Ada Brodsky in Jerusalem.

Die Verlegung ihres Stolpersteines erfolgte am 08.09.2011 unter großer Teilnahme der Frankfurter Bürger.

Die Verlegung erfolgte durch Auszubildende des Überbetrieblichen Ausbildungszentrums der Bauwirtschaft (ÜAZ) Frankfurt (Oder).



Weitere Informationen zu Ada Brodsky: http://de.wikipedia.org/wiki/Ada_Brodsky

Weitere Fotos aus der Märkischen Oderzeitung (MOZ): http://www.moz.de/galerie/moz-mediathek/g3/102075

Quellen 2006 - 2011